Immobilien gelten als krisensichere Kapitalanlage. Deshalb kann es sich lohnen, über eine Immobilie langfristig Vermögen aufzubauen. Auch die Altersvorsorge ist ein Thema in diesem Kontext.

Das Immobilieninvestment spielt deshalb im Rahmen der privaten aber auch der institutionellen Kapitalanlage eine zentrale Rolle. Neben Geldmarktinvestments, Aktien oder Rentenpapieren gehören Immobilien-Investments zu den bedeutendsten Assetklassen. Ein Immobilieninvestment hat in der Regel kaum etwas mit der Entwicklung an den   Wertpapiermärkten zu tun, sie gelten insofern als relativ sicheres Investment. Um eine Risikominimierung in einem Gesamtportfolio zu erreichen, kann eine Diversifikation mittels einer Immobilie zudem durchaus Sinn machen.

Neben dem indirekten Investment ist das klassische Direktinvestment von hoher Bedeutung.

In der Sache selbst kommen individuelle Betrachtungsweisen zum Tragen:

Wohnimmobilien

Entscheiden sind: Lage, Wohngegend, Standort, ortsübliche Miete, Häufigkeit von Mieterwechsel, Mietpreisspiegel, Wohnungsmarkt, Erschließungsfragen, Arbeitsplatzsituation u.v.m.

Gewerbeimmobilien

Grundvoraussetzungen: optimale Lage, verkehrliche Erreichbarkeit, Entwicklungschancen, Bauleitplanung, wirtschaftliches Umfeld, Arbeitskräftepotential, Gewerbe- und Industriebesatz, Flächenangebot, institutionelle Unterstützung u.v.m.

Steuervorteile sind zusätzlich ein positiver Nebeneffekt.

Neben der allgemeinen Wertstabilität einer Immobilie sollte Wert darauf gelegt werden, diese Stabilität zu erhalten, d.h. dort zu investieren, wo die Bevölkerung wächst.